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Wo liegt der wirtschaftliche Sweet Spot aus Erneuerbaren und Batteriespeichern?

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Kurzantwort

Es Simulationsstudiegibt keine dauerhaft optimale feste Quote „x Prozent Erneuerbare plus y Gigawattstunden Batterien“. Der wirtschaftliche Sweet Spot ist der Punkt, an dem der zusätzliche Nutzen der nächsten Einheit Wind, Solar, Speicher, Netz oder flexibler Nachfrage gerade noch ihre zusätzlichen Systemkosten deckt. Er verschiebt sich mit Technikpreisen, Wetterjahren, Stromverbrauch, Netzausbau, europäischem Handel, Wasserstoffpreisen und den verfügbaren Reservekraftwerken.

Flexibilitätsoptionen nach benötigter Dauer

Eigene qualitative Darstellung. Die Übergänge sind fließend; technische Eignung bedeutet nicht automatisch Wirtschaftlichkeit an jedem Standort.

Warum Erneuerbare und Batteriespeicher gut zusammenpassen

Wind- und Solaranlagen erzeugen ohne laufende Brennstoff- und CO₂-Kosten, aber wetterabhängig. Batterien können Überschüsse aufnehmen und zeitversetzt abgeben. Dadurch können sie

    Solarstrom vom Mittag in den Abend verschieben, kurzfristige Prognosefehler ausgleichen, Regelenergie und andere Netzdienstleistungen bereitstellen, Abregelung reduzieren und Preisspitzen glätten, bestehende Netzanschlüsse besser ausnutzen.

    Der erste Batteriespeicher an einem geeigneten Engpass oder Solarstandort kann deshalb sehr wertvoll sein. Mit jeder weiteren Einheit nimmt der zusätzliche Nutzen häufig ab: Sind die günstigen Überschussstunden bereits genutzt, wartet ein weiterer Speicher länger auf profitable Preisunterschiede. Genau dieser abnehmende Grenznutzen erzeugt einen ökonomischen Sweet Spot – aber keinen universellen Zahlenwert.

    Leistung und Energie nicht verwechseln

    Speicher werden mit zwei Größen beschrieben:

      Leistung in GW: Wie viel Strom kann gleichzeitig aufgenommen oder abgegeben werden? Energieinhalt in GWh: Wie lange kann diese Leistung gehalten werden?

      Ein Speicher mit 1 GW Leistung und 2 GWh Kapazität kann zwei Stunden mit voller Leistung liefern. Für eine kurze Abendspitze kann das wertvoll sein; eine mehrtägige Dunkelflaute lässt sich damit nicht überbrücken. Aussagen wie „Deutschland braucht 100 GW Speicher“ sind ohne Speicherdauer daher unvollständig.

      Was aktuelle Systemmodelle zeigen

      Die „Systemstudie Deutschland 2026“ von Fraunhofer ISE, Fichtner und EY-Parthenon modelliert im Szenario „Prosperität“ für 2045 einen Anteil von rund 85 bis 86 Prozent Wind- und Solarenergie an der Strombereitstellung. Speicher sind darin ein 100%zentraler regenerativTeil gespeistesder StromnetzFlexibilität, (733.7Kb)aber nicht die einzige Lösung.

      Author

      Für

      Jochum,eine Christianmodellierte cc

      wind-

      Date

      und

      2026

      sonnenarme

      Version

      Phase

      Publishedin Version

      der

      DOI

      Nacht

      10.25716/pur-312

      vom
      Metadata

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      Die vorliegende Simulationsstudie basiert5. auf den stündlichen6. Erzeugungs-Januar beschreibt die Studie eine etwa 17-stündige Lücke. Batterien werden zunächst entladen; zusätzlich sind begrenzte Importe und Verbrauchsdatensteuerbare Back-up-Kraftwerke notwendig. Für längere Dunkelflauten hält die Studie kurzfristige Instrumente wie Regelenergie, Lastverschiebung und Batterieentladung allein ausdrücklich nicht für elektrischeausreichend.

      Energie

      Das inModell Deutschlandnimmt inaußerdem denan, Jahrendass 2022ab 2026 2025.ein In einer Simulation wird mit HilfeAnteil von Multiplikationsfaktoren20 fürProzent dieder regenerativeElektrofahrzeuge Energieerzeugungbidirektional undladen kann. Dadurch stehen bereits bezahlte Fahrzeugbatterien zeitweise dem Einfügen von variablen Stromspeicher-Kapazitäten eine zukünftige zu 100% regenerative Stromerzeugung in Deutschland modelliert. Auf dieser Modellbasis wird mit realen Investitionskosten auch das Investitionsvolumen modelliert, das für eine solche 100% regenerative Stromerzeugung notwendig wäre. Aus diesen Kosten können dann wieder Berechnungen für Stromerzeugungspreise abgeleitet werden. Die Daten der einzelnen Jahre 2022/2023, 2023/2024 und 2024/2025 werden nacheinander in die Simulation gegeben, um Veränderungen in Verbrauch/Erzeugung zu erkennen und mit den bekannten Verbrauchs- und Installationsdaten zu vergleichen und so die Simulation zu verifizieren und zusätzliche Entwicklungsinformationen über den Jahresvergleich zu erhalten. Die wichtigsten Ergebnisse der Simulationsrechnungen sind: Will man eine zu 100% regenerative Energieerzeugung in Deutschland mit 100% Versorgungssicherheit aufbauen, dann... ...gibt es hunderte verschiedene mögliche Kombinationen von weniger regenerativer Erzeugung mit riesigen Speichern bis zu hoher Erzeugungsleistung mit kleinen Speicherkapazitäten. ...liegt die im Sinne der Investitionskosten optimale Kombination aus Energie-Erzeugung und Energie-Speichern bei der 3,9-fachen regenerativen Erzeugerleistung und 2700 GWh Speicherkapazität (Basis: Daten aus 2022/23). Umgerechnet sind das ~32kWh Speicherkapazität pro Kopf in Deutschland. Weniger als erwartet. Anders umgerechnet kann diese Speichergröße den durchschnittlichen Verbrauch in Deutschland etwa zwei Tage lang decken. Auch hier haben manche ähnliche Arbeiten mehr an notwendiger Speichergröße berechnet. Die mit der Simulation berechneten Stromkosten liegen bei durchschnittlich 0,09 €/kWh (zwischen 0,07 und 0,17 €/kWh). Trotz Zwischenspeicherung immer noch die günstigste Energieform, die es heute gibt. Die Auswertung der berechneten stündlichen Speichernutzung zeigt, dass die Speichergröße nur an wenigen Tagen im Jahr (~5%) gebraucht wird. An ~95% der Tage im Jahr werden nur max. 20% der Speicher genutzt. Das spricht für eine Mehrfachnutzung der Speicher (z.B. netzdienliche KFZ-Akkus). Diese wenigen berechneten vollständigen Speicher-Ladehübe pro Jahr sprechen für eine extrem lange Lebenszeit der Speicher. Insgesamt zeigen diese Ergebnisse, welche Potentiale in der Steuerung des Verbrauchs stecken. Anreize für eine Verschiebung des Stromverbrauchs aus den wenigen Stunden/Tagen des Jahres mit geringer Erzeugung (~5%) in andere Stunden/Tage hat einen riesigen Einfluss auf die benötigte Speichergröße und auf die Versorgungssicherheit. Schon eine einfache Preissteuerung, die es in vielen Regionen der Welt schon lange gibt, hätte große Einflüsse auf den Verbrauch. Für Ideen wie Freischichten bei Großverbrauchern oder flexible Steuerung von anderen Großverbrauchern in den wenigen energiekritischen Stunden/Tagen sollten preisliche Anreize geschaffen werden. Die Industrie sucht doch nach Wegen, die Energiepreise zu senken. Die jährliche Entwicklung der Daten zeigt, dass es zwar eine positive Entwicklung der installierten Erzeugungsleistung gibt, diese aber noch nicht in der wirklich verbrauchten Energiemenge sichtbar wird. Hier gibt es wohl noch systemische Hindernisse, die andere Arten der Energieerzeugung bevorzugen. Eine mögliche Erklärung wäre, dass andere Erzeuger schlechter abregelbar sind und deshalb Winderzeuger abgeregelt werden? Das überraschendste Ergebnis der Simulationsrechnungen ist aber die riesige Menge an überschüssiger Energie, die erzeugbar wäre, aber (Stand heute) gar nicht gebraucht wird. Mit o.g. optimaler Zusammensetzung der Erzeugung/Speicherung könnten im Jahr 90% mehr Energie erzeugt werden, als gebraucht wird. Und das ohne zusätzliche Kosten! Hier sollte die Diskussion um eine sinnvolle Nutzung dieser kostenfreien Überschuss-Energie beginnen (internationaler Energiehandel, Syn-/PtL-Fuels für Luftverkehr/Schiffe, Wasseraufbereitung, Wasserstoff, etc.). Diese kostenfrei erzeugbare Überschuss-Energie stünde für neue VermarktungsstrategienStromsystem zur Verfügung und würdeverringern durchden Bedarf an ausschließlich für das Netz gebauten stationären Speichern. Diese Annahme ist keine Prognose: Ob sie eintritt, hängt von Fahrzeugen, Ladeinfrastruktur, Vergütung, Garantien und Nutzerverhalten ab.

      Der Sweet Spot ist ein Portfolio

      Sekunden bis Minuten

      Batterien reagieren sehr schnell und eignen sich gut für Frequenzhaltung, Regelenergie und das Glätten abrupter Änderungen. Hier zählt vor allem Leistung; große Energiemengen sind oft nicht erforderlich.

      Stunden bis etwa ein Tag

      Für den Solar-Mittag-Abend-Ausgleich konkurrieren Batterien mit flexiblen Wärmepumpen, Elektroautos, Industrieprozessen, Pumpspeichern und grenzüberschreitendem Handel. Kurzdauerspeicher sind besonders attraktiv, wenn sie mehrere Erlösquellen kombinieren können.

      Mehrere Tage

      Bei einer Dunkelflaute wächst der Energiebedarf so stark, dass ausschließlich dafür gebaute Kurzzeitbatterien schnell teuer werden. Netze, Importe, flexible Nachfrage und selten laufende steuerbare Kraftwerke können wirtschaftlicher sein. Deren langfristiger Brennstoff muss mit den Klimazielen vereinbar sein.

      Wochen und Jahreszeiten

      Saisonale Verschiebung verlangt andere Optionen: Wärme- und Wasserstoffspeicher, speicherbare erneuerbare Brennstoffe, Wasserkraft, europäische Ausgleichseffekte oder bewusst vorgehaltene gesicherte Leistung. Batterien können Teil des Systems bleiben, lösen das saisonale Problem aber nicht allein.

      Wie ein belastbarer Optimierungsvergleich aussieht

      Für jede zusätzliche VermarktungOption werden über viele Wetterjahre mindestens folgende Wirkungen verglichen:

      Zusätzlicher Nutzen

        vermiedene Brennstoff- und CO₂-Kosten, vermiedene Abregelung, vermiedener oder verzögerter Netzausbau, vermiedene Spitzen- und Reservekapazität, zusätzliche Versorgungssicherheit und Netzdienstleistungen.

        Zusätzliche Kosten

          annualisierte Investition und Finanzierung, Wirkungsgradverluste, Betrieb, Alterung und Ersatz, Netzanschluss und Flächen, Rohstoff-, Lieferketten- und Recyclingrisiken.

          Der ökonomische Ausbaupunkt ist erreicht, wenn der erwartete zusätzliche Systemnutzen einer weiteren Einheit nicht mehr höher ist als ihre zusätzlichen Kosten. Ein reiner Vergleich von Stromgestehungskosten reicht dafür ebenso wenig wie ein einzelnes historisches Preisjahr.

          Faktoren, die Energiekostenden optimalen Speicherbedarf senken

            ein ausgewogener Mix aus Wind an Land, Wind auf See und Photovoltaik, stärkere Netze innerhalb Deutschlands und zu Nachbarländern, zeitvariable Stromtarife und flexible Industrie, intelligentes Laden und Vehicle-to-Grid, Wärme- und Kältespeicher, räumlich sinnvolle Ansiedlung neuer Verbraucher, steuerbare klimaneutrale oder emissionsarme Reserve für alleseltene senken.lange Engpässe.

            Diese ArbeitOptionen trägtsind hoffentlichkeine Gegner der Batterie. Sie verhindern, dass teure Batteriekapazität für Aufgaben gebaut wird, die eine andere Technik günstiger erfüllt.

            Risiken zu einergroßer Versachlichungoder zu kleiner Speicherflotten

            Zu wenig Speicher und Flexibilität Zu viel gleichartiger Speicher mehr Abregelung und negative Preise sinkende Preisspreizung und Erlöse stärkere kurzfristige Preisspitzen geringe Auslastung vieler Anlagen mehr Starts fossiler Kraftwerke unnötige Kapital- und Rohstoffbindung schlechtere Nutzung von Solar- und Windspitzen Speicher löst saisonale Lücken trotzdem nicht

            Einordnung der DiskussionIEA

            um

            Die zukünftigeInternationale EnergieerzeugungEnergieagentur bei,bezeichnet sindBatteriespeicher als die berechnetenam Ergebnisseschnellsten wachsende saubere Energietechnologie im Stromsektor und betont ihre zentrale Rolle für eine sichere Energiewende. Zugleich betrachtet sie Batterien als Teil eines größeren Systems aus Erzeugung, Netzen, Nachfrageflexibilität, Lieferketten und Recycling. Auch daraus folgt kein fester deutscher Zielwert, sondern die Notwendigkeit einer regelmäßig aktualisierten Systemplanung.

            Fazit für die notwendigenDebatte

            Speicherkapazitäten
            doch

            Der erstaunlichwirtschaftliche niedrig,Sweet Spot ist kein einzelnes Mischungsverhältnis. Kurzzeitbatterien ergänzen Wind und Solar besonders gut im Bereich von Sekunden bis Stunden. Mit zunehmender Speichermenge sinkt ihr zusätzlicher Nutzen; für mehrtägige und saisonale Lücken werden Netze, flexible Nachfrage, europäischer Handel und steuerbare klimaverträgliche Leistung benötigt.

            Eine robuste Strategie baut Wind, Solar, Netze, digitale Steuerung, flexible Verbraucher und Speicher gemeinsam aus und überprüft den jeweils nächsten Ausbau anhand seines Grenznutzens. „Nur Erneuerbare plus möglichst viele Batterien“ ist ebenso wenig kostenoptimal wie „Speicher sind überflüssig“.

            Quellen

              Fraunhofer ISE, Fichtner und EY-Parthenon: Systemstudie Deutschland 2026, Revision vom 08.07.2026; Auftraggeber Hitachi Energy, insbesondere Kapitel 4.3, 4.4 und 5, abgerufen am 10.08.2026. Fraunhofer ISE: Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem – Bundesländer im Transformationsprozess, Beschreibung des REMod-Systemansatzes und der Szenarien, abgerufen am 10.08.2026. Langfristszenarien für die berechnetenTransformation Energiekostendes konkurrenzlos niedrig und die überschüssige kostenfreie Energiemenge doch extrem hoch. Mit den selbstEnergiesystems in Deutschland, großenvom PotentialenBundeswirtschaftsministerium anbeauftragter erneuerbarer Energieerzeugung (Solar-Dachflächen, Offshore-Windflächen,…) scheint das Erreichen eines 100% mit erneuerbaren Energien gespeisten Stromnetzes in Reichweite. Ein gezieltes gesellschaftliches, industriellesSzenario- und politischesDatenspeicher, Vorgehenabgerufen istam allerdings10.08.2026. notwendig,International umEnergy dieAgency: endlichenBatteries Ressourcenand nichtSecure fürEnergy unrealistischeTransitions, und/oder25.04.2024, inabgerufen weiteram Zukunft10.08.2026. liegendeEuropäische Wunsch-SzenarienKommission: Electricity market design, Abschnitte zu verschwenden.Energiespeichern, Dieflexibler Simulationsrechnungen können mit Daten aus beliebigen Regionen der Welt durchgeführt werden. Die Studie soll mit Daten anderer Weltregionen weiterentwickelt werden, um auf dieser Basis individuelle Ergebnisse für diese Regionen der Welt zu berechnen. Insbesondere die Simulation von verändertem VerbrauchsverhaltenNachfrage und dessenMarktkopplung, Einflussabgerufen aufam die10.08.2026. Simulationsergebnisse stehen dabei im Vordergrund.


              Keywords

              Regenerative Energie
              Windenergie
              Photovoltaik
              Regeneratives Netz
              Netzspeicher

              DDC Classification

              620 Ingenieurwissenschaften

              Extent

              14 S.

              Faculty

              Fachbereich Ingenieurwesen

              https://hlbrm.pur.hebis.de/xmlui/handle/123456789/441

              Collections